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Das Rathaus ist wieder für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

Das Rathaus ist geöffnet:
Mo. bis Do. von 6.30 bis 18.30 Uhr, Fr. von 6.30 bis 17.00 Uhr. Keine Voranmeldung mehr notwendig.

Bürgerbüro:
Mo. bis Do. von 7.30 bis 16.30 Uhr, Fr. von 7.30 bis 12.30 Uhr.

Stadtkasse:
Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr und Dienstag zusätzlich von 14 bis 16 Uhr.

Die Eingänge Kirchplatz und neben dem Bürgerbüro bleiben bis auf weiteres geschlossen.
Masken-Pflicht (FFP2) im gesamten Rathaus - Ausgenommen im Sitzen mit min. 1m Abstand.

Die Frauenreferentin

Frauenreferentin:
Gemeinderätin Silke Reitbauer-Rieger

 


Frau an der Mur - die Frauenreferentin

 

52 % der Brucker Bevölkerung ist weiblich. Dieser Mehrheit ein entsprechendes Gehör zu verschaffen wird meine vordringlichste Aufgabe in den nächsten Jahren sein.

Auch wenn die Stadt Bruck an der Mur unter meinen Vorgängerinnen bereits viel Positives umgesetzt hat, sind Frauen nach wie vor noch in vielen Bereichen benachteiligt.
Gesamtösterreichisch betrachtet verdienen Frauen derzeit um 22,5 % weniger als Männer, Steiermark weit sind es 23,5 % und im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, in dem neben dem Bezirk Graz Umgebung die höchsten Bruttojahreseinkommen am Wohnort erzielt werden, sind es gar 27,4 %. Und nach wie vor ist jede 5. Frau von Gewalt bedroht. Diese dramatischen Zahlen werden in Zukunft eine große gesellschaftspolitische Herausforderung sein, der sich die gesamte Bevölkerung stellen wird müssen, soll sich die Region positiv weiterentwickeln und die Tendenzen zur Abwanderung junger Menschen aus der Region abgewendet werden.

Diese skandalösen Umstände sind so nicht hinzunehmen. Wir werden uns daher vehement für gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen und Männern, für Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung und die gerechte Aufteilung der privaten Versorgungsarbeit einsetzten und diese Rechte immer wieder einfordern. Diese Rechte sind Menschenrechte und Grundrechte der Österreichischen Verfassung und der Europäischen Union. Wir Frauen haben ein Recht darauf!

Gender mainstreaming und gender budgeting werden daher wichtige Themen in der Stadt sein, um hier die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Frauen weiterhin kontinuierlich zu verbessern. Unser Ziel ist es, mit längerfristigen und nachhaltigen Projekten die Position der Frauen zu stärken, ihr Selbstbewusstsein zu heben und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen – dafür werden wir uns mit aller Kraft einsetzen. Dazu brauchen wir aber auch Ihre Unterstützung:

Bringen Sie sich ein, gestalten Sie mit, denn nur gemeinsam sind wir stark!

 


 

Aktuelles von der Frauenreferentin

1. Liselotte Zechner Frauenpreis der Stadt Bruck an der Mur verliehen

Im Rathaushof wurde unlängst der erste Liselotte-Zechner-Frauenpreis der Stadt Bruck an die aus dem Irak stammende, sozial engagierte Busfahrerin Nada Hukmt verliehen.

Nada Hukmt ist die erste Preisträgerin des mit 1.000 Euro dotierten Liselotte-Zechner-Frauenpreises. Im Rahmen einer Preisverleihung wurde diese Entscheidung gestern im Brucker Rathaushof bekanntgegeben.

Die parteiübergreifende Jury, bestehend aus je einem Mitglied jeder im Gemeinderat vertretenen Partei, Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger und Expertin Irmengard Kainz,  hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht und betonte, dass  alle Nominierten sich den Preis verdient hätten.

Nach einem öffentlichen Aufruf an die Bevölkerung waren neben Hukmt die Aktivlotsin Anita Oswald, Landwirtin Elisabeth Hörmann, die Obfrau der Zeit- und Hilfsbörse Eva Scheriau, Unternehmerin Gabriela Holzgruber und die Frauenpolitikerin Ingrid Draxler-Halling für den Preis nominiert worden.

Bei der offiziellen Verleihung im Rathaushof, die von der Stadt in Kooperation mit dem Brucker Frauennetzwerk organisiert und vorbereitet wurde, übergaben Frauenreferentin Silke Reitbauer-Rieger und Bürgermeister Peter Koch der Nada Hukmt den Preis in Form eine wunderschönen, große Keramikfigur der Brucker Raku-Künstlerin Herta Weihs. Im Rahmen der Veranstaltung wurden alle Nominierten mit einem etwas kleineren Rakukunstwerk gewürdigt. Für die musikalische Umrahmung sorgte Christina Scheibl.

Nada Hukmt ist im Jahr 2007 im Zuge der Familienzusammenführung aus dem Irak nach Österreich gekommen. Während eines Sprachkurses und der Arbeit in einer Glasfirma war die in Kapfenberg wohnhafte engagierte Frau schon bald auch im Frauencafé in Bruck aktiv. Nach erfolgreicher Absolwierung des A2-Sprachkurses und des B-Führerscheines wurde bei ihrem zweiten Kind Leukämie diagnostiziert. Hukmt gab nicht auf und nutzte die vielen Stunden im Krankenhaus, um syrische Frauen mit Rat und Tat sowie als Dolmetscherin zu unterstützen. Seit 2019 ist Hukmt bei den Mürztaler Verkehrsbetrieben angestellt und derzeit als Chauffeurin des OBuses zwischen Bruck und Oberaich unterwegs. Neben ihrer Berufstätigkeit und ihren mütterlichen und häuslichen Herausforderungen absolvierte Hukmt auch noch den Taxiführerschein und die Prüfung zur Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft.

Die Neue Wirklichkeit
Eine Kampagne zur Frauenförderung der Stadt Bruck an der Mur
https://www.dieneuewirklichkeit.at/


 

Die Vision des Feminismus ist nicht eine "weibliche Zukunft". Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.

(Johanna Dohnal, Gastvortrag an der Technischen Universität Wien, WIT-Kolloquium 22. März 2004)

 

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